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Samstag, 1. April 2017

Trailbautag

Da wir letztes Wochenende ohne Motorsäge nicht wirklich weit gekommen waren, hatte ich mich die ganze Woche darauf gefreut heute (mit Motorsäge!) weiterzumachen. Ich kann sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Um 11h trafen wir uns mit Bastian und Dirk am Drachenhaus. Kurz darauf kam auch Christian mit dem Werkzeug. Und los ging's..
Nachdem wir unsere Ausrüstung an die Strecke geschafft hatten besprachen wir was wir letztes Mal so gemacht hatten und was wir uns heute vornehmen wollten. Es galt nicht nur die Strecken wieder frei zu räumen und das neue Schlußstück voran zu treiben, sonder auch die bestehenden Lines zu pflegen. In der letzten Zeit hatten die Strecken etwas gelitten und weiter oben gab es einige Anliegerkurven die repariert werden wollten.
Zunächst aber hieß es die herumliegenden Stämme von der Strecke zu schaffen. Einiges hatten Alex und ich letzten Samstag hier bereits erledigt, so dass wir uns direkt mit den Problemfällen beschäftigen konnten die uns zu dick für die einfache Säge waren. Bastian hüpfte also in die Schnittschutzhose und knöpfte sich die ersten Stämme vor.
Mittlerweile waren auch Philipp und Jan eingetrudelt, so dass wir anderen uns die Zeit damit vertrieben ein zusätzliches Verbindungsstück zwischen den beiden Lines zu bauen. Der Weg verlässt die neue Strecke bevor der wirklich steile Teil beginnt und erlaubt nun das Ausweichen auf einen neuen, leicht abschüssigen Weg, der über eine kleine Rampe auf die alte Strecke führt.
Nachdem Christian und Jan Probegefahren waren passten wir die Rampe noch ein wenig an und machten die Auffahrt etwas flacher. Probefahren. Alle zufrieden. Fertig.
Mittlerweile hatte Bastian auch die Strecke von den Baumstämmen befreit, so dass wir mit den ersten Erfolgserlebnissen weiterziehen konnten. Um die Zeit mit Motorsägen-Unterstützung ein bisschen besser auszunutzen trennten wir uns in zwei Bauteams auf. Bastian, Alex und ich wollten damit anfangen die ganzen Stämme von dem neuen Trailstück zu schaffen, und die restliche Gruppe widmete sich der Reparatur der Anliegerkurven weiter oben. Jetzt ging die Arbeit also richtig los. Da lagen so unfassbar viele Baumstämme... Hilft ja nichts. Einfach mal anfangen...

Während Bastian und ich uns einen Weg durch den Urwald kämpften, räumte Alex hinter uns auf. Räumte die Stämme an die Seite und befreite unsere Trasse bereits etwas von dem ganzen Laub und all den Zweigen.
Wir kamen überraschend gut voran. Leider musste dann Bastian wegen seinem Bereitschaftsdienst los.. aber glücklicherweise waren mittlerweile Christian und Dirk zu uns gestoßen und wir konnten trotzdem weitermachen. Schnittschutzhosen-Übergabe und zurück an die Arbeit =)
So erledigt wie heute war ich möglicherweise noch nie von einem Bautag. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Wir haben eine ordentliche Strecke freigeräumt und können jetzt dort mit Erdarbeiten anfangen. Obwohl dort also noch einiges an Arbeit vor uns liegt, ist es ein tolles Gefühl endlich wieder so richtig mit dem Bauen angefangen zu haben.
Bei einer ersten Probefahrt war die Strecke noch recht langsam. Klar. Im Augenblick ist die Strecke lediglich ein Stück Waldboden das wir vom Laub befreit haben. Die Erde ist noch ganz locker. Außerdem ist es dort recht steil und die Strecke hängt schräg am Hang. Klar dass Christian unter den Umständen nicht besonders schnell wurde. Wir werden den Weg über längere Abschnitte abstützen müssen, um die Fahrbahn etwas in den Hang zu graben. Aber das ist Arbeit für das nächste Mal. Für heute war hier Feierabend. Das war produktiv, Leute =)