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Sonntag, 20. August 2017

Bautag #10

Ja der 10. Bautag kam gestern recht spontan zustande.
Alex hatte den Vorschlag dazu in unsere WhatsApp-Planungsgruppe geschrieben und nachdem immer mehr Leute zusagten mal vorbeizukommen, fuhren Alex und ich dann mal so gegen 13h in den Weisshauswald.
Nach unserer ersten Abfahrt bogen wir in die neue Line. Bastian und Dirk hatten bereits unter der Woche die Strecke vorangetrieben und mit der Motorsäge die nächsten Abschnitte freigeschnitten. Die beiden waren weit gekommen.
Auch unser bisheriger Trail sah sehr gut aus. Der kleine "Rockgarden" den wir bei unserem letzten Bautreffen gebaut hatten hat sich ganz gut entwickelt. Der Regen hat bereits einen großen Teil der Erde zwischen die Steine gespült und allmählich sind wieder einzelne Steine zu sehen. Nichts wackelt... ist ganz gut geworden.
Also. Hilft ja nichts. Langsam machten wir uns an die Arbeit. Der Verlauf der Strecke war bereits grob durch einige Stämme markiert. Fehlten nur noch ein paar Pflöcke um die Stämme zu fixieren und etwas Erde um wieder eine Fahrbahn in den Hang zu ziehen. Wenn das alles ist... Haben wir ja bereits ein paar hundert Meter gemacht =)

Den Abschluss der ausgebauten Strecke bildete bislang eine Rampe. Auch deren Umfahrung war bisher lediglich zu erahnen. Also... graben.
Nach einer Weile stießen wir auf einen alten Baumstumpf der uns im Weg war. Dieses unscheinbare, modrige Stück Holz sollte uns beide eine ganze Weile beschäftigen. Mensch vs. Natur!
Mit vereinten Kräften haben wir schließlich triumphiert! Alles was von dem Stumpf blieb war ein ordentliches Loch mitten auf unserem Trail... zuschütten.

Nach und nach trudelten mehr Helfer ein und wir kamen schneller voran. Schließlich hatten wir die Umfahrung der Rampe fertiggebuddelt. Eine schmaler Weg führt nun an dem Sprung vorbei. Die beiden Lines stoßen nach der Rampe wieder aufeinander. Dort begannen wir jetzt damit Erde abzutragen um eine Landung für den Sprung zu schaffen.

Die Landung ist nun ein leicht abschüssiger Abschnitt, der ein paar Meter dem natürlichen Gefälle folgt, um dann in eine Rechtskurve überzugehen. Erst dort war es wieder nötig den Trail mit einem Baumstamm abzustützen. Wir haben dort viel Erde aufgeschüttet, so dass die Kurve fast eine kleine, dem Hang entgegengesetzte Anliegerkurve geworden ist.
Es soll später möglich sein die Passage mit ordentlich Tempo zu verlassen, denn danach geht es erstmal über einen kurzen Abschnitt leicht bergan. Erste Versuche stimmten uns aber recht zuversichtlich =)

Nach dem kurzen Stück bergan, stößt der Trail auf die obere Kante einer alten Stützmauer.
Auch hier stützten wir mit Stämmen das Gelände ab und schütteten einen Weg auf, auf dem man die etwa 1,50m hohe Mauer abrollen kann. Die Erde dazu holten wir uns von dem Areal daneben. So konnten wir dort gleichzeitig die Mauer freilegen. Im nächsten Schritt werden wir hier einen Drop über die Mauer bauen, der unten von einer Gegenrampe aufgefangen wird. So der Plan. Aber dazu das nächste Mal mehr =)