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Montag, 8. Januar 2018

Nasse Hölle

Seit des ausnahmslos tollen Charity-Events im Bikepark Mehring im vergangenen November hab ich es nicht besonders oft aufs Bike geschafft. Die Zahl der Ausfahrten lässt sich sicher an einer, für die dabei zurückgelegten Kilometer an zwei Händen abzählen.

Durch die Verletzung von André fehlte der Zug, biken zu gehen ein Bisschen und es hat ja auch gefühlt seit 4 Wochen ununterbrochen geregnet. Freitag tat dann Jan den Plan kund, am Folgetag zusammen mit Daniel nach Bollendorf in die 'Grüne Hölle' zum biken zu gehen. Da auch trocken(er)es Wetter angekündigt war, zögerte ich nicht, und schloss mich dem Vorhaben an.
Etwas skeptisch war ich zwar ob meine Kondition ausreichen würde; und natürlich ob die Trails auch befahrbar sein würden, oder das ganze zu einer Schlammschlacht werden würde. Zu dieser Skepsis gesellte sich am kommenden Morgen dann auch noch ein Kater - perfekte Bedingungen :-)
Also ab nach Bollendorf, wo wir relativ pünktlich bei kalten, aber tatsächlich trockenem Wetter starteten.
Im Wald war es überraschenderweise gar nicht so nass und matschig wie befürchtet, nasses Laub und feuchte Steine und Wurzeln ließen Grip stellenweise zum Glücksfall werden.
So wurde recht schnell Jan das erste Opfer dieser Verhältnisse und legte einen netten Abflug über den Lenker hin, der Gott sei Dank außer seiner Würde nichts weiter verletzen sollte ;-) Kurz darauf war es dann an mir, beim Lenken auf nassem Laub kurz die Hände aufstützen zu müssen. Sowohl Jan als auch ich konnten dies im Laufe der Tour nochmals wiederholen - weiterhin aber ohne Verletzungen - alles gut.
Die Tour führte uns sowohl auf der Deutschen als auch auf der Luxemburger Seite der Sauer durch felsige, feuchte und wenn man ehrlich ist etwas trostlose Wälder (Winter ohne Schnee ist halt nicht wirklich 'schön').






2 von 4 Anstiegen auf Asphalt kamen mir auch entgegen, die Abfahrten waren durchaus anspruchsvoll. Leider fuhr ich die ganze Zeit übervorsichtig, den rutschigen Bedingungen, meiner Kondition und schlicht der längeren Pause geschuldet.
Trotzdem alles in allem eine prima Tour zum Jahresbeginn, zwar doch nass und matschig, aber weit weniger als befürchtet. Danke Jan und Daniel für's mitnehmen, und gerne bis zum nächsten Mal!!!

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